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Nach der DLNA-Fehlerbeseitigung für die Unterstützung von miniDLNA (Mitte Dezember) haben wir in dieser Version weiter an der Verbesserung gearbeitet um den Zugriff auf miniDLNA zu erweitern und nessViewer als iCloud-Alternative besser verwenden zu können.

Neben kleineren Verbesserungen bei dem Zugriff auf miniDLNA (Datum und Dauer von Videos in besser lesbarer Form, Vorschau von Videos) ist nun auch der Zugriff auf DLNA-Medien-Server ausserhalb des lokalen Netzes via VPN möglich.

Normalerweise ist dieser Zugriff via VPN nicht möglich da selbst bei der VPN-Verbindung der DLNA-Medien-Server nicht gefunden wird. Daher kann jetzt in den nessViewer App Einstellungen neben der TCP/IP-Adresse (und Port) auch der Name der Info-Datei angegeben werden – durch diese beiden Angaben ist dann der Direktzugriff auch via VPN möglich.

Diese beiden Angaben werden von nessViewer App automatisch ausgefüllt – es reicht aus in den Einstellungen einmalig einen eindeutigen Teil der TCP/IP-Adresse (z.B. „.20:“) bei „DLNA“ anzugeben und dann mit dem MedienCenter im lokalen Netz auf den DLNA-Medien-Server zuzugreifen.

Der FTP-Client der nessViewer App kann natürlich nicht nur auf den nessViewer-Medien-Server zugreifen sondern auch auf einen DLNA-Medien-Server. Voraussetzung hierfür ist nur die Eingabe des FTP-Users und Kennwortes in den Einstellungen.

Bei der Übertragung von Dateien kann jetzt nicht nur die ausgewählte Datei übertragen werden sondern auch alle Dateien eines Ordners.

Ausserdem können jetzt auch (durch das Aktion-Menü) alle Dateien in einem Ordner gelöscht werden nachdem „Datei öffnen“ ausgewählt wurde.

Mit diesen Verbesserungen ist nun eine einfachere Übertragung vieler Fotos und Filme (ggf. sogar aus der „Fotos App“) zu dem Medien-Server (oder anders herum) möglich:
1.) Ggf. Import der Fotos und Filme aus der „Fotos App“ in die nessViewer App (via Aktion-Menü bei „Datei öffnen“).
2.) Übertragung dieser Medien von nessViewer App auf den Medien-Server (via FTP-Client).
3.) Ggf. Löschen dieser Medien in der nessViewer App (via Aktion-Menü bei „Datei öffnen“).

Das Dokument nessViewer als iCloud-Alternative stammt übrigens von 2012. Bis auf die hier beschriebenen Verbesserungen (und natürlich kleineren optischen Änderungen) ist es aber nach wie vor aktuell.

Stichwörter: alternative, DLNA, fotos app, ftp, icloud, ios, miniDLNA, nessviewer


Datum:

Nachdem wir miniDLNA, installiert auf der Raspberry Pi, intensiver gestest haben, sind uns ein paar Dinge aufgefallen, die nicht so optimal waren.

Zum einen wurde das Datum von Videos in einer nicht gut lesbaren Form angezeigt und die Dauer direkt dahinter. Jetzt wird das Datum lokalisiert angezeigt und die Dauer in der 2. Zeile.

Ausserdem wird jetzt für Videos eine Vorschau angezeigt. Wir haben zwar die Möglichkeit gelesen, für jedes Video ein Cover zu erstellen und die miniDLNA-Konfiguration zu ändern. Das ist uns aber zu aufwändig bei so vielen Videos.
Allerdings kann die Anzeige der Video-Vorschau ggf. 1-3 Sekunden dauern – je nach Video.

Und ganz allgemein funktionierte bei DLNA die automatische Auswahl (sowohl nach Auswahl eines Menü-Eintrages als auch nach Rückkehr zu einem höheren Level) nicht korrekt – was jetzt korrigiert wurde.

Stichwörter: apple, appletv, appstore, DLNA, miniDLNA, nessmediacenter, tvOS


Datum:

nessMediaCenter App für AppleTV unterstüzt jetzt auch miniDLNA – z.B. auf der Raspberry Pi.

Durch Dennis sind wir darauf hingewiesen worden, dass nessMediaCenter App für AppleTV nicht auf miniDLNA, installiert auf der Raspberry Pi, zugreifen kann. Zwar wurde bisher miniDLNA nicht als unterstützter DLNA / UPnP Medien-Server angegeben, aber Raspberry Pi ist ja schon alleine wegen dem günstigen Preis eine interessante Lösung.

Nachdem leider eine Leihgabe zu alt war um OpenMediaVault 4 auf ihr zu installieren, haben wir in Raspberry Pi investiert – und mussten leider bei Tests feststellen, dass zwar mit dem MedienCenter von nessMediaCenter / nessViewer für macOS auf miniDLNA zugegriffen werden kann aber nicht mit nessMediaCenter für AppleTV oder nessViewer für iOS.

Während bei macOS die DLNA-Medien-Server-Informationen synchron geladen werden, werden sie bei iOS und tvOS asynchron geladen. Während dies bei anderen DLNA-Medien-Servern kein Problem ist, wurde bei miniDLNA die Information zu langsam geladen – und dadurch funktionierte der Ablauf nicht mehr korrekt.

Wir haben daher den Code erweitert, so dass jetzt in dem asynchronen Aufruf noch einmal geprüft wird ob auf Medien zugegriffen werden kann. Durch diese Erweiterung kann jetzt auch auf die Medien von miniDLNA zugegriffen werden.

Stichwörter: apple, appletv, appstore, DLNA, miniDLNA, nessmediacenter, tvOS


Datum:

Nach den Anpassungen für iOS 13 (nessViewer, finessTV) und tvOS 13 (nessMediaCenter, finessTV) sind jetzt auch die Anpassungen für macOS 15 (Catalina) verfügbar.

Bisher hatten wir mit den Updates für macOS 15 gewartet, weil leider auch diesmal wieder Apple unseren Bug-Report bisher nicht bearbeiten hat. Und durch diesen Bug der Zugriff auf die Medien der Fotos-App unter macOS 15 fehlschlägt. Leider wurde auch mit macOS 15.1 dieser Bug nicht beseitigt, aber da Apple dieses Update nun allgemein verfügbar gemacht hat, bleibt uns leider nichts anderes übrig. Wie auch bei macOS 14 hoffen wir natürlich, dass Apple möglichst bald Zeit findet – und nicht wieder ein 1/2 Jahr braucht.

Nachtrag vom 18.12.: mittlerweile konnten wir mit Apple das Problem klären. Glücklicherweise handelt es sich nicht um einen Bug sondern nur um eine Einstellung: die ausgewählte Fotos-Mediathek muss als System-Fotomediathek festgelegt sein damit auf die Medien der Fotos-App zugegriffen werden kann.

Die wichtigste Anpassung ist die Wiedergabe der Musik und geschützten Filme durch das MedienCenter. Während unter macOS 10.14 oder älter iTunes für diese Wiedergabe verwendet wird, wird ab macOS 10.15 die Musik-App für die Wiedergabe der Musik (Musik App Steuerung) und die TV-App für die Wiedergabe geschützter Filme verwendet.

Darüber hinaus haben wir den Zugriff auf die Medien der Fotos-App neu programmiert. Bisher wurden diese Medien und dessen Struktur direkt aus der Datenbank ausgelesen – da dies aber unter macOS 10.15 nicht mehr möglich ist, wird stattdessen jetzt das System-Framework „MLMediaLibrary“ verwendet.
Das funktioniert unter macOS 14 oder älter auch sehr gut, aber leider wie gesagt noch nicht unter macOS 15.

Stichwörter: 64 bit, fotos app, musik app, nessmediacenter, nessviewer, tv app


Datum:

Mit Version 3.9.1 werden jetzt einige neue Funktionen offiziell unterstützt, die in den letzten Monaten in Version 3.9 hinzugefügt wurden.

Das HEIC-Bildformat z.B. wird jetzt offiziell unterstützt (sofern die macOS-Version dies unterstützt).

Die “Fotos App” kann zwar die Original-Dateien exportieren oder auch die Medien in einem kompatiblen Format (wobei HEIC zu JPEG umgewandelt wird), bei letzterem wird jedoch das Original-Datum nicht beibehalten.
Die Medien der “Fotos App” konnten zwar auch bisher schon in eine Medienschau importiert und dann anschliessend exportiert (oder via Drag & Drop die Original-Dateien kopiert) werden, beim Export wurden aber die Metadaten (z.B. Aufnahmeort) immer mit exportiert und das Datum nie.
Durch die neue Option “Metadaten beibehalten” können jetzt die Metadaten (inkl. Original-Datum) optional mit exportiert werden.
Und beim Import der Medien werden jetzt immer die Original-Medien importiert – diese Änderung war notwendig durch die HEIC-Unterstützung der “Fotos App”.

Mehrere Filme können in der Medienschau ausgewählt werden und dann durch das Kontextmenü (also durch Klicken auf einen der Filme mit der rechten Maustaste) zu einem Film kombiniert werden. Der neue Film wird anschliessend zur Bearbeitung im Film-Editor geöffnet.

Rotierte Filme (also z.B. iPhone-Aufnahmen im Landscape-Format) werden jetzt im Medien-Server vor dem Streamen korrekt rotiert.

Bei installiertem Apple mediafilesegmenter wird jetzt im Medien-Server vor der Verwendung geprüft ob der ausgewählte Film in kurzer Zeit segmentiert werden kann – und ansonsten gleich VLC oder ffmpeg verwendet. Bei langsamen Rechnern oder Festplatten wird bei zu langsamen Segmentieren durch den mediafilesegmenter die Anzahl der maximalen Segmente korrigiert und anschliessend berücksichtigt.

Unter macOS 10.15 (Catalina) kann momentan ffmpeg nicht verwendet werden, weil nur noch notarisierte “Programme” gestartet werden können. Daher wird jetzt ffmpeg unter Catalina erst einmal nicht verwendet bis Apple auch hierfür eine Lösung gefunden hat.

Wir werden weiter macOS 10.15 testen und ggf. Anpassungen vornehmen – z.Zt. gibt es aber wieder (wie auch schon bei macOS 10.14) diverse Probleme mit den Zugriffsrechten auf die “Fotos App” und die Steuerung anderer Programme via AppleScript. Wir können einfach nur hoffen, dass Apple diesmal nicht wieder fast ein 1/2 Jahr nach der offiziellen macOS-Veröffentlichung braucht um diese Bugs zu beseitigen.

Stichwörter: 64 bit, heic, medienschau, medien server, nessviewer


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